Magenbeschwerden können unangenehm sein, besonders wenn es um Sodbrennen, Magenschleimhautreizungen oder Verdauungsprobleme geht. In solchen Fällen ist eine milde, leicht verdauliche Mahlzeit ideal. Haferschleim (Porridge) ist ein altbewährtes Hausmittel, das den Magen beruhigt und eine schützende Schicht auf der Magenschleimhaut bildet. Durch die Kombination mit Banane, die sanft auf den Magen wirkt, und einem kleinen Löffel Honig für eine leichte Süße entsteht ein schmackhaftes, wohltuendes Gericht.
Rezept
Zutaten (für 1 Portion):
- 250 ml Wasser oder fettarme Milch (je nach Verträglichkeit)
- 50 g zarte Haferflocken
- 1 reife Banane
- 1 TL Honig (optional, je nach Verträglichkeit)
- 1 Prise Zimt (optional für zusätzlichen Geschmack)
Zubereitung:
- Wasser oder Milch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
- Haferflocken einrühren und unter ständigem Rühren auf kleiner Stufe etwa 5–7 Minuten köcheln lassen, bis die Masse schön cremig ist.
- Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und unterrühren.
- Nach Belieben mit einem Teelöffel Honig und einer Prise Zimt abschmecken.
- Lauwarm genießen.
Gesundheitlicher Nutzen:
- Haferflocken: Bilden eine schützende Schleimschicht auf der Magenschleimhaut und sind leicht verdaulich.
- Banane: Enthält natürliche Pektine, die die Verdauung sanft regulieren und den Magen nicht belasten.
- Honig: Wirkt antibakteriell und beruhigt den Magen, kann aber bei empfindlichem Magen auch weggelassen werden.
- Zimt: Kann entzündungshemmend wirken, sollte aber bei starkem Sodbrennen lieber weggelassen werden.
Zeitaufwand:
⏳ Zubereitung: ca. 10 Minuten
Kosten:
? Günstig (ca. 1–2 € pro Portion)
Was dazu passt:
- Kamillentee oder Fencheltee zur zusätzlichen Beruhigung des Magens
- Ein Glas stilles Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft (falls verträglich)
- Ein leicht verdauliches Knäckebrot ohne Gewürze
Diese Haferschleim-Suppe ist nicht nur wohltuend, sondern schmeckt auch angenehm mild und leicht süßlich – genau das Richtige für empfindliche Tage!
Bei unklaren Beschwerden ist vorrangig Kontaktaufnahme mit einem Arzt zu empfehlen.